Tag 40 (13.02.2007)

Camp in Awassa
15 Uhr (Lokalzeit): Wir sind in Awassa, ca. vier Stunden von Addis Abeba in Richtung Süden und noch eine Tagesreise von der äthiopisch-kenianischen Grenze entfernt, bei Jana und Kurato untergekommen. Sie haben ein wunderschönes Grundstück, auf dem man campen kann, mit sanitären Anlagen und allem, was man sich als Reisender wünscht. Hier leben Kinder, Hunde, sechs Schildkröten, riesige Vögel und Hippos. Awassa liegt am Awassa See, der einen Umfang von 50 km hat. Das hat mir eine deutsche Frau erzählt, die hier auch Camp macht und mit dem Fahrrad unterwegs ist. Der Busch fängt vor der Haustür an und es ist ruhig hier.
Außer uns stehen drei Fahrzeuge aus England hier, die gerade aus dem Süden gekommen sind, so können wir uns austauschen. Der Abschnitt, der uns bevorsteht, ist leider weiterhin kritisch, da es wieder Überfälle gibt. Wir wissen noch nicht, ob wir im Konvoi fahren oder über die Omo Region ausreisen.
Die Fahrt hierher war erschöpfend, wir sind mindestens an sechs schweren Unfällen vorbeigefahren. Die Straße in den Süden ist neu und deshalb können die Verkehrsteilnehmer die Geschwindigkeiten nicht richtig einschätzen. Immer und überall sind Menschen auf der Straße, meine Finger sind immer an der Hupe und selten fahre ich über 80 km/h. Eselskarren, Pferdegespanne, Busse, LKWs, Menschen, die schwere Lasten tragen, Kinder, die die Straße kreuzen, Ziegen, Schafe, eine Menge Kühe: Es ist einfach sehr anstrengend, hier zu fahren.
Aus Addis Abeba sind wir gut rausgekommen. Da die Straßen recht gut sind, haben wir noch den Luftdruck in den Reifen erhöht. Wir sind jetzt im Süden von Äthiopien in einer savanneähnlichen Gegend und wir freuen uns auf den Abend. Hier im Camp bezahlen wir pro Person 5 Euro und das Abendessen kostet auch nicht viel. Die Campinhaber Jana und Kurato betreiben dieses Camp seit zwei Jahren und geben sich richtig Mühe. Alles ist familiär, aber nicht aufdringlich. Morgen fahren wir nach Moyale zur Grenze und melden uns von dort.
Außer uns stehen drei Fahrzeuge aus England hier, die gerade aus dem Süden gekommen sind, so können wir uns austauschen. Der Abschnitt, der uns bevorsteht, ist leider weiterhin kritisch, da es wieder Überfälle gibt. Wir wissen noch nicht, ob wir im Konvoi fahren oder über die Omo Region ausreisen.
Die Fahrt hierher war erschöpfend, wir sind mindestens an sechs schweren Unfällen vorbeigefahren. Die Straße in den Süden ist neu und deshalb können die Verkehrsteilnehmer die Geschwindigkeiten nicht richtig einschätzen. Immer und überall sind Menschen auf der Straße, meine Finger sind immer an der Hupe und selten fahre ich über 80 km/h. Eselskarren, Pferdegespanne, Busse, LKWs, Menschen, die schwere Lasten tragen, Kinder, die die Straße kreuzen, Ziegen, Schafe, eine Menge Kühe: Es ist einfach sehr anstrengend, hier zu fahren.
Aus Addis Abeba sind wir gut rausgekommen. Da die Straßen recht gut sind, haben wir noch den Luftdruck in den Reifen erhöht. Wir sind jetzt im Süden von Äthiopien in einer savanneähnlichen Gegend und wir freuen uns auf den Abend. Hier im Camp bezahlen wir pro Person 5 Euro und das Abendessen kostet auch nicht viel. Die Campinhaber Jana und Kurato betreiben dieses Camp seit zwei Jahren und geben sich richtig Mühe. Alles ist familiär, aber nicht aufdringlich. Morgen fahren wir nach Moyale zur Grenze und melden uns von dort.
Bericht von Daniel Preuß







