Tag 38 (11.02.2007)

Austausch mit anderen Hilfsprojekten
Der Trail for Africa ist unsere Mission - wir wollen in Deutschland auf uns aufmerksam machen und wir wollen damit einen Hilfspfad für Afrika eröffnen. Jetzt sind wir in Äthiopien. 65% Analphabetismus, der Bürgerkrieg ist seit sechs Jahren vorbei. Das Land braucht Hilfe, die Kinder hier sind ähnlich benachteiligt wie in Tansania. Heute waren wir mit dem Hausmaid unserer Gastgeber bei Sister Ludgarda, einer Malteserin, die seit 37 Jahren hier lebt. Sie leitet ein Waisenhaus mit 165 Kindern aller Altersgruppen. Unsere Hausmaid war selbst einmal dort und fing an zu weinen als mir Sister Ludgarda von den Anfängen erzählte.
Äthiopien ist eines der Hauptländer für internationale Adoptionen. Die Regierung macht es Adoptiveltern einfach, Kinder zu sich zu nehmen. Ich versuche, mir ein Bild von dem Land zu machen. Ein Kilo Bananen kostet 30 Euro Cent, ein Kilo Zucker 70 Cent, das hiesige Brot 2 Cent, eine Mahlzeit 60 Cent, ein Liter Kochöl 15 Cent, ein großer Sack Holzkohle 20-30 Cent... und und und.
Ich lerne Monica, eine 70 jährige weiße Frau, kennen, die mit ihrer Pension ein riesiges Haus für Straßenkinder baut. Wir fahren hin - Baustelle! Sie hat eine Vision und ist ihrem Ziel nahe, doch ihr fehlt es ein wenig an Kraft und sie fragt mich, ob ich bzw. Streetkids International einsteigen will. Wir werden uns wieder sehen und ich bin dankbar, wieder jemanden getroffen zu haben, der einfach anfängt, etwas zu machen, trotz der Widrigkeiten, denen man hier als Europäer gegenübersteht. Die kleine Dame, die jeden darling oder honey nennt, engagiert sich mit allem, was sie hat, weil sie etwas für die Menschen hier tun will. Sie schwärmt. Wir nehmen sie noch mit in die Stadt, fahren an einem Palast vorbei, wundern uns warum die UN so ein großes, prächtiges Gebäude hat und sind wieder in unserem temporären Zuhause.
Wir haben uns entschieden, noch einen Tag in Addis Abeba zu bleiben. Es tut uns gut und wir müssen fit sein für den letzten Abschnitt des Trails. Morgen schauen wir uns noch zwei Projekte an. Ich möchte sehen, wer hier in diesem Land wie etwas macht.
Äthiopien ist eines der Hauptländer für internationale Adoptionen. Die Regierung macht es Adoptiveltern einfach, Kinder zu sich zu nehmen. Ich versuche, mir ein Bild von dem Land zu machen. Ein Kilo Bananen kostet 30 Euro Cent, ein Kilo Zucker 70 Cent, das hiesige Brot 2 Cent, eine Mahlzeit 60 Cent, ein Liter Kochöl 15 Cent, ein großer Sack Holzkohle 20-30 Cent... und und und.
Ich lerne Monica, eine 70 jährige weiße Frau, kennen, die mit ihrer Pension ein riesiges Haus für Straßenkinder baut. Wir fahren hin - Baustelle! Sie hat eine Vision und ist ihrem Ziel nahe, doch ihr fehlt es ein wenig an Kraft und sie fragt mich, ob ich bzw. Streetkids International einsteigen will. Wir werden uns wieder sehen und ich bin dankbar, wieder jemanden getroffen zu haben, der einfach anfängt, etwas zu machen, trotz der Widrigkeiten, denen man hier als Europäer gegenübersteht. Die kleine Dame, die jeden darling oder honey nennt, engagiert sich mit allem, was sie hat, weil sie etwas für die Menschen hier tun will. Sie schwärmt. Wir nehmen sie noch mit in die Stadt, fahren an einem Palast vorbei, wundern uns warum die UN so ein großes, prächtiges Gebäude hat und sind wieder in unserem temporären Zuhause.
Wir haben uns entschieden, noch einen Tag in Addis Abeba zu bleiben. Es tut uns gut und wir müssen fit sein für den letzten Abschnitt des Trails. Morgen schauen wir uns noch zwei Projekte an. Ich möchte sehen, wer hier in diesem Land wie etwas macht.
Bericht von Daniel Preuß








