Tag 9 (13.01.2007)

Siwa – Vorbereitungen für die Wüste
8 Uhr, gemeinsames Offroad-Arbeitsfrühstück mit Instruktionen und Briefing für den Tag. Wir müssen in Siwa 250 Liter Diesel tanken und für 5 Tage Verpflegung mitnehmen. Auto komplett durchchecken, alles festzurren und offroadfähig geht es ab in die Wüste. Nach dem Packen und Ausstatten des Autos haben wir in Siwa Zeit, um gemütlich in Kleopatras Brunnen zu baden. Es ist schön, das Wasser ist warm und wir werden endlich mal wieder sauber. Direkt am Brunnen hat ein pfiffiger Ägypter ein Bar-Restaurant im lokalen Stil aufgemacht, das Ganze wirkt wie eine chillout lounge, nur authentischer und gemütlicher. Die Kinder dort schauen uns zu, waschen unser Auto und zeigen Damaris, wie man sich das PLO-Tuch wüstentauglich um den Kopf wickelt.

Im Regen durch die Wüste
17 Uhr, Treffpunkt an der einzigen Ortstankstelle, die wir fast leer getankt haben. Unsere Gruppe hat knapp 2.000 Liter Diesel gezapft. Wir haben 2 ägyptische Autos und vier weitere lokale Begleiter bekommen, da wir jetzt durch militärisches Grenzgebiet fahren. Es wird schnell dunkel und es regnet. Seit Jahren hat es nicht mehr so geregnet, sagt die Bevölkerung. Wir fahren über Pisten, rechts und links sind Wasserseen vom Regen und die Erde kommt nicht nach, das Wasser aufzusaugen. Wir sehen Flamingos mitten in der Wüste und nach einem letzten Checkpoint geht es ab in den Sand.
Der Allradantrieb wird zugeschaltet und trotzdem hängen die ersten schon im Sand fest. Bernd, unser Expeditionsleiter, gibt über Funk Anweisungen, was zu tun ist. Alles ist stockdunkel und der Regen peitscht auf unsere Windschutzscheibe. Daniel muss raus und an allen Reifen weiter Luft ablassen, damit wir nicht auch stecken bleiben. Gas geben ist die Devise und bloß nicht anhalten oder verschalten, wenn der Sand tief ist. Wir erreichen ein Plateau mit Steinen für unser Camp. Es regnet immer noch fürchterlich und wir besprechen die Strategie des Zeltaufbaues, damit nichts nass wird. Kein Abendessen - Gott sei dank haben wir bei Kleopatra fürstlich gespeist. Abschließend trinken wir zu fünft, dicht aneinandergedrängt unter der Heckklappe von Renés Auto, einen Luxustee, den Damaris uns zubereitet hat. Wir liegen im Zelt, schreiben den Bericht und heizen das Zelt ein wenig mit Brennpaste auf. Daniel hat von Angela, Bernds Freundin, die heute aus Kairo zustieß, per Express endlich die ersehnten Zugangsdaten für den france-telecom-Satelliten bekommen und so bekommt ihr die Zeilen und die Bilder direkt aus unserem Zelt...
Der Allradantrieb wird zugeschaltet und trotzdem hängen die ersten schon im Sand fest. Bernd, unser Expeditionsleiter, gibt über Funk Anweisungen, was zu tun ist. Alles ist stockdunkel und der Regen peitscht auf unsere Windschutzscheibe. Daniel muss raus und an allen Reifen weiter Luft ablassen, damit wir nicht auch stecken bleiben. Gas geben ist die Devise und bloß nicht anhalten oder verschalten, wenn der Sand tief ist. Wir erreichen ein Plateau mit Steinen für unser Camp. Es regnet immer noch fürchterlich und wir besprechen die Strategie des Zeltaufbaues, damit nichts nass wird. Kein Abendessen - Gott sei dank haben wir bei Kleopatra fürstlich gespeist. Abschließend trinken wir zu fünft, dicht aneinandergedrängt unter der Heckklappe von Renés Auto, einen Luxustee, den Damaris uns zubereitet hat. Wir liegen im Zelt, schreiben den Bericht und heizen das Zelt ein wenig mit Brennpaste auf. Daniel hat von Angela, Bernds Freundin, die heute aus Kairo zustieß, per Express endlich die ersehnten Zugangsdaten für den france-telecom-Satelliten bekommen und so bekommt ihr die Zeilen und die Bilder direkt aus unserem Zelt...







