Trail for Africa - Fahrt in die Zukunft
Tag 7 (11.01.2007)
Camp in der Dämmerung
Anstrengungen des Trail for Africa
Die Nacht bricht schnell und kalt herein. Unser Camp errichten wir in einer Bucht an der Küste. Olaf und Anita - ein gemütlich erfahrenes Offroadpaar mit 3 Monaten Zeit und perfekter Ausstattung - laden uns zum Lagerfeuer ein. Die anderen kamen später hinzu aber um 22 Uhr war Zapfenstreich. Wir haben unser Zelt nicht richtig zugemacht und richtig gefroren.

Man ist nah aufeinander - jeder ist anders und einzigartig in seinem Sein. Wir sind mit Offroadern zusammen, die ihr Auto lieben, gerne fahren, natürlich alles dabei haben und immer wissen, wie alles geht. Wir sind genervt, körperlich ein wenig mitgenommen und der Dreck vermischt mit dem Regen und dem Fahren als seien wir auf der Flucht geht an die Substanz. Unser Expeditionsleiter Bernd Landau legt Wert auf Disziplin und erstickt jede Art von Anarchie sofort im Keim. Wir sind Offroad-Anfänger, somit nicht so konditioniert und anderen zwischenmenschlichen Umgang gewohnt. Es ist wirklich alles andere als supertoll. Der Trail for Africa zeigt Facetten, an die wir nicht gedacht haben. Aber so geht es ja auch den Kindern hier im Lande - sie haben es auch nicht leicht... Dagegen sind unsere Eitelkeiten, Missverständnisse, Mutmaßungen und deren Folgen eigentlich ein Nichts.

Wir fahren bis 30 km vor die ägyptische Grenze und uns graut ein wenig vor dem nächsten Tag, den wir mit viel Warten und Formalitäten verbringen werden...

Streetkids International e.V. Streetkids International e.V. Streetkids International e.V.