Tag 5 (09.01.2007)

Fahrt über Tripolis nach Leptis Magna
Die Nacht ist schnell vorbei. Aufstehen, Zähne putzen, Strandtoilette, Kaffee und Abfahrt, weiter Richtung Leptis Magna- cross Tripolis. Wir fahren durch viele kleine, dicht besiedelte Dörfer und erreichen gegen Mittag Tripolis. Eine riesige und genauso schmutzige Stadt. Unser libyscher Führer bringt uns sicher und gut durch die Straßen. Es ist eine sehr aufregende Fahrt. Viele Autos, lautes Gehupe und höchste Konzentration sind gefragt. Wir müssen aufpassen, dass wir uns als Gruppe nicht trennen und sicher durch die City kommen. Zum Glück haben wir untereinander eine gute Funkverbindung, ansonsten würde das niemals so reibungslos klappen. Wir kommen alle heil durch die Stadt und fahren nun immer weiter raus, an der Küste entlang Richtung Leptis Magna. Die Straße ist schlecht und wir werden ordentlich durchgeschüttelt von den vielen riesigen Schlaglöchern. Als wir eine Bergkuppe überfahren, kommt es plötzlich zu einer überaus brenzligen Situation. Wir fahren mit Tempo 100 km/h, als wir ca. 350 m vor unseren Augen einen Unfall erblicken, der die ganze Straße versperrt. Vollbremsung mit 2,5 t, Ausweichmanöver und weiter geht's. Uns ist kurz der Atem gestockt. Die Moral von der Geschichte: Verringere deinen Sicherheitsabstand nicht.
Um 16 Uhr erreichen wir Leptis Magna, eine kulturell sehr bedeutsame römische Ruinenstätte. Wir campen direkt davor, auf einem offiziellen Camping Platz. Nachdem wir die Autos geparkt haben, haben wir noch 2 Stunden Zeit, um uns alles anzuschauen. Wir sehen nur einen Bruchteil des Ganzen, sind aber trotzdem schwer beeindruckt. Das alles ist größer und mächtiger, als das, was man aus Rom kennt.
Essen kochen: Daniel probiert seinen neuen Hightech-Allesbrenner-Druckkocher aus, der so winzig zu verpacken ist, dass man gar nicht glaubt, damit kochen zu können. Danach suchen wir noch ein einheimisches Lokal auf, weil wir wissen wollen, wie Libyer so sind, bzw. was sie abends machen. Wir finden 300 m weiter eine Osteria, dort bekommen wir einen Eindruck davon, wie man abends in Libyen seine Zeit verbringt. Die Männer sitzen unter Neonlicht an Tischen mit roten Tischdecken zusammen und trinken libyschen Whiskey - das ist Tee. Wir werden überaus zuvorkommend und sehr freundlich empfangen und bedient. Auch Damaris, die kein Kopftuch trägt, wird weder dumm angeschaut, noch haben wir den Eindruck, dass sich jemand daran stört. Einziges Manko - Englisch ist Mangelware. Der Luxus, den man sich gönnt, ist die Wasserpfeife und ein alkoholfreies Bier. Darauf folgt ein kurzer nächtlicher Einkauf in einem Shop, der noch geöffnet war und ab ins Camp - schlafen.
Um 16 Uhr erreichen wir Leptis Magna, eine kulturell sehr bedeutsame römische Ruinenstätte. Wir campen direkt davor, auf einem offiziellen Camping Platz. Nachdem wir die Autos geparkt haben, haben wir noch 2 Stunden Zeit, um uns alles anzuschauen. Wir sehen nur einen Bruchteil des Ganzen, sind aber trotzdem schwer beeindruckt. Das alles ist größer und mächtiger, als das, was man aus Rom kennt.
Essen kochen: Daniel probiert seinen neuen Hightech-Allesbrenner-Druckkocher aus, der so winzig zu verpacken ist, dass man gar nicht glaubt, damit kochen zu können. Danach suchen wir noch ein einheimisches Lokal auf, weil wir wissen wollen, wie Libyer so sind, bzw. was sie abends machen. Wir finden 300 m weiter eine Osteria, dort bekommen wir einen Eindruck davon, wie man abends in Libyen seine Zeit verbringt. Die Männer sitzen unter Neonlicht an Tischen mit roten Tischdecken zusammen und trinken libyschen Whiskey - das ist Tee. Wir werden überaus zuvorkommend und sehr freundlich empfangen und bedient. Auch Damaris, die kein Kopftuch trägt, wird weder dumm angeschaut, noch haben wir den Eindruck, dass sich jemand daran stört. Einziges Manko - Englisch ist Mangelware. Der Luxus, den man sich gönnt, ist die Wasserpfeife und ein alkoholfreies Bier. Darauf folgt ein kurzer nächtlicher Einkauf in einem Shop, der noch geöffnet war und ab ins Camp - schlafen.







