Trail for Africa - Fahrt in die Zukunft
Die Route
Trail for Africa
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Abfahrt am 5. Januar 2007 nach Genua, die Fähre geht am 6. Januar nach Tunesien. Dort angekommen fahren wir über Nabeul zur Grenze Libyen. Umfangreiche Einreiseformalitäten, libysche Nummernschilder und Zwangsreiseführer sind üblich. Wir fahren dann über Leptis, Magna nach Tubruk, wo wir imposante römische Ruinen und Ausgrabungsstätten der Antike sowie Soldatenfriedhöfe aus dem 2. Weltkrieg sehen werden (Hauptkampfgebiet im Nordafrika-Feldzug).

Grenze Ägypten. Wir fahren gleich nach Süden Richtung Siwa, unsere erste Wüstenetappe auf Piste und Sand. Die Fahrt ist nur möglich im Konvoi mit Militärführer.
In Siwa, der Oasenstadt mit Thermalquellen (Cleopatra-Brunnen), dem Orakel von Alexander dem Großen, treffen wir Vorbereitungen und Versorgung für die Fahrt durch die Große Sandsee. Wir fahren von Oase zu Oase (Gilf El Kebir, Karafish, Dakhla), über ca. 1.500 km unendliche Wüsten­landschaften mit bizarren Felsformationen und Felszeichnungen, auf den Spuren von Alsmasy und Clayton, berühmten Forschern aus den 20er und 30er Jahren. Für diese Zeit müssen wir ausreichende Versorgung mit Benzin und Lebensmitteln sowie Trinkwasser sicherstellen. In Luxor, dem Rom des alten Ägypten, Besichtigung der Tempelanlagen, dann wieder im Militärkonvoi nach Assuan. Übernachtung im "Old Cataract Hotel", erbaut zur Kolonialzeit ("Tod auf dem Nil" entstand hier). Mit einem Ponton-Schiff geht es 3 Tage lang über den Lake Nasser, vorbei an vielen Tempelanlagen und Abu Simbel. Selbstversorgung und Übernachtung im Dachzelt wie schon in der Wüste steht auf dem Programm.

Jetzt sind wir an der Grenze zum Sudan in Wadi Halfa, reisen ein und weiter geht’s in die Nubische Wüste vorbei an Pyramidenanlagen. Von dort auf der Wüstenpiste nach Mereo, der alten Kaiserstadt. Dann nach Khartoum, wo wir wieder die Autos prüfen, ggf. reparieren und uns auf die äthiopischen Pisten vorbereiten. Die nächste Verbindungsetappe geht entlang des Blauen Nil über Wad Medani und Gedaref zur äthiopischen Grenze.


Über Gallabat und über das äthiop. Hochland (2.200 m üNN) fahren wir zur Kaiserstadt Gondar, die an mittelalterliche Burgen in Deutschland erinnert. Wir besichtigen die Felsenkirchen in Lalibela, fahren über den Lake Tana zu den Inselklöstern und den Wasserfällen des Blauen Nils. Weiterfahrt über Debre Markos und die Schlucht des blauen Nils nach Addis Abeba.
Über den Lake Langano führt unser Weg zum Grenzort Moyale und wir reisen nach Kenia ein. Die Strecke führt am Masarbit National Park und Mount Kenia vorbei, zum Fuße des Kilimanjaros in Tansania, wo wir rasten und uns auf die letzte Etappe nach Dar es Salaam, unserem Ziel, vorbereiten. Dann sind wir ungefähr schon 35 Tage unterwegs und haben fast 10.000 km zurückgelegt. Wenn alles klappt und unsere Planung aufgeht sind wir nach 42–45 Tagen am Ziel!
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